M 57 (Ring-Nebel) in der Leier
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Mit neuer Kamera und RGB-Farbfiltern war natürlich ein Farbbild eines der Paradeobjekte des Sommerhimmels fällig. M 57 ist ja auch wirklich herrlich bunt und deshalb für solch ein Bild bestens geeignet. Auch die in der Nähe befindliche Galaxie IC 1296 kommt recht gut heraus. Die Tiefe der Aufnahme läßt noch Wünsche offen, doch herrschte leichte Zirrusbewölkung, die für eine höhere Hintergrundhelligkeit sorgte. Eine längere Belichtungszeit von mehr als 60 Sekunden pro Einzelbild hätte deshalb wohl keinen Gewinn gebracht. (Ausschnitt) Datum: 19.09.09, 21:31h MESZ Optik: f=1180 mm f/5,0 Nachführung: TVGuider mit Watec 120N am C5 f/10 Gesamtbelichtungszeit: 3 x 25 min (Einzelbilder: 60 Sekunden) Kamera: Atik 314L Filter: RGB, Astronomik Typ IIc |
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Nach fünf Jahren wollte ich erneut eine tiefe Aufnahme von M 57 und der benachbarten Galaxie IC 1296 versuchen. Das ist Vergleich zur Aufnahme vom 29.05.04 nicht gelungen. Dafür ist die neue Aufnahme besser fokussiert und zeigt feinere Sterne. (Ausschnitt) Datum: 04.04.09, 04:52h MESZ Optik: f=1410 mm f/6,0 Nachführung: keine Gesamtbelichtungszeit: 24 min (Einzelbilder: 10 Sekunden) Kamera: Watec WAT 120-N |
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M 57 ist bekanntlich ein sehr heller und bunter Planetarischer Nebel. Deswegen wollte ich auch ihn einmal in Farbe ablichten. Oben ist ein echtes LRGB-Bild zu sehen, wobei die Schwarzweißaufnahme vom Vortag für den Luminanzkanal genommen wurde. Bei der zweiten Aufnahme wurde das untenstehende RGB-Bild mit der Schwarzweißaufnahme gemischt. Das Ergebnis ist nicht so schön wie die echte LRGB-Aufnahme. Die einzelnen Farbkanäle wurden nicht kontrastgesteigert! Als Farbfilter dienten bunte Glasfilter für die Planetenbeobachtung. Die Bandbreite der verwendeten Farbfilter ist größer als der von regulären RGB-Filtern für die CCD-Astrofotografie. Deswegen überlappen sie sich zum Teil deutlich. Der Blaufilter ist eigentlich ein Blaugrünfilter und der Grünfilter eher ein Gelbgrünfilter. Dafür ist der Rotfilter ein Rotorangefilter.
(Ausschnitt) Datum: 14.09.06, 22:47h MESZ Optik: f=2350 mm f/10 Filter: Rot = Filter 23A; Grün = Filter 11; Blau = Filter 80A. Nachführung: keine Gesamtbelichtungszeit: L = 25 min, RGB = 3 x 20 min (Einzelbilder: 10 Sekunden) Kamera: Watec WAT 120-N |
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Nach über zwei Jahren habe ich M 57 wieder besucht und eine Aufnahme mit voller Brennweite gemacht. Um die Strukturen im Ring deutlicher heruaszuarbeiten, habe ich die Aufnahme nicht so sehr im Helligkeitsumfang gestreckt, dafür aber etwas mehr geschärft. (Ausschnitt) Datum: 13.09.06, 21:36h MESZ Optik: f=2350 mm f/10 Nachführung: keine Gesamtbelichtungszeit: 25 min (Einzelbilder: 10 Sekunden) Kamera: Watec WAT 120-N |
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M 57 ist wohl der bekannteste Planetarische Nebel am Nordhimmel. Kaum ein Mensch ist nicht von dem zarten, einem Rauchring nicht unähnlichen Erscheinungsbild beim Blick durchs Teleskop angetan. In der Nähe befindet sich nicht nur die wie ein S geschwungene Spiralgalaxie IC 1296, sondern es konnten auf dieser Aufnahme auch noch drei schwache Hintergrundgalaxien abgebildet werden, auf die mit kleinen gelben Pfeilen verwiesen wird. Datum: 29.05.04, 00:50h MESZ Optik: f=1480 mm f/6,3 Nachführung: keine Gesamtbelichtungszeit: 30 min (Einzelbilder: 10 Sekunden) Kamera: Watec WAT 120-N |
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Die nebenstehenden Bilder wurden mit einer anderen Kamera und kürzeren Belichtungszeiten gemacht. Erstaunlich ist, daß die Mintron den 14 mag hellen Zentralstern sehr deutlich, hell und sogar live auf dem Monitor zeigt. Ich bin auch ziemlich stolz darauf, daß es mir gelungen ist, Strukturen im Ring und im Innern des Rings herauszuarbeiten. Man darf alle Bilder dieser Seite ruhig vergrößern und mit Aufnahmen, die mit weit besserem Equipment gemacht wurden, vergleichen. (Ausschnitt) Datum: 14.09.03, 22.19h und 31.08.03, 00.10h MESZ Optik: f=1480 mm f/6,3 Nachführung: keine Gesamtbelichtungszeit: 15 und 12 min (Einzelbilder: 2,54 Sekunden) Kamera: Mintron 12V1C-EX Von der Spiralgalaxie IC 1296 (auf dem linken Bild schräg links unterhalb des Sterns am oberen Bildrand rechts von der Bildmitte) ist leider nur der Kern zu sehen. Die weit geschwungenen Spiralarme konnten leider nicht herausgearbeitet werden. Hierfür ist offenbar die längere Belichtungszeit der Watec notwendig.
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