M 51 (Whirlpool Galaxy) und NGC 5195 in den Jagdhunden

Genau ein Jahr nach meiner letzten Aufnahme habe ich M 51 mal wieder abgelichtet, dieses Mal mit der neuen CCD-Kamera.Herausgekommen ist eine Aufnahme, deren Tiefe wesentlich besser als bei meinen vorhergehenden Versuchen ist. Insbesondere die Gezeitenschweife von NGC 5195 (und hier der Sporn nach Nordwesten) kommen gut heraus. Die Auflösung hatte ich mit meiner letztjährigen Watec-Aufnahme auch schon fast erreicht.

Datum: 18.04.10, 02:04h MESZ

Optik: f=1180 mm f/5,0

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N an C5 f/10

Gesamtbelichtungszeit: 66 min (Einzelbilder: 180 Sekunden)

Kamera: Atik 314L

 

Das Seeing war in dieser Nacht sehr gut, so daß ich M 51 mal wieder ablichtete, dieses Mal sogar deutlich länger als üblich. Herausgekommen ist eine Aufnahme, deren Auflösung wesentlich besser als bei meinen vorhergehenden Versuchen ist. Leider hatte ich mit einem erheblichen Helligkeitsgradienten zu kämpfen, den ich auch nicht ganz beseitigen konnte. Die rechte obere Bildecke ist zu hell.

Datum: 18.04.09, 01:35h MESZ

Optik: f=1410 mm f/6,0

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 51 min (Einzelbilder: 10 Sekunden)

Kamera: Watec WAT-120N

 

Es reizte mich, M 51 mal wieder abzulichten. Zwar war die Transparenz nicht besonders gut, aber der Mond war untergegangen, und ich erhoffte mir ein ansprechendes Ergebnis. Bereits auf dem Monitor sah ich die Spiralstruktur von M 51. Vielleicht wäre sie bei besserer Transparenz noch heller und deutlicher zu sehen gewesen. Und die Galaxie ist erstaunlich groß. Der Halo um NGC 5195 kommt deutlich heraus. Links von M 51 ist am Bildrand die kleine Galaxie IC 4278 als diffuser ovaler Fleck sichtbar. Besonders nett finde ich immer die anonyme Spiralgalaxie in Kantenlage links oben von NGC 5195.

Datum: 26.03.07, 02:21h MESZ

Optik: f=1410 mm f/6,0

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 29 min (Einzelbilder: 10 Sekunden)

Kamera: Watec WAT-120N

 

Dieses Galaxienpaar ist eines der Schaustücke am nördlichen Himmel. Mit kleinen Optiken bis ca. 10 Zoll Öffnung sind meistens nur die beiden Galaxiekerne zu sehen, selten die Spiralarme. Mit der Watec sieht man die Spiralstruktur von M 51 hell und deutlich auf dem Monitor, selbst bei Vollmond, wie bei der nebenstehenden Aufnahme. Der Vollmond verhinderte allerdings, daß die Galaxie so kontrastreich vor dem Himmelshintergrund herausstach wie ein Jahr zuvor bei der untenstehenden Aufnahme. Aber darauf kam es mir bei dieser Aufnahme auch gar nicht an.

Drei Monate nach meiner damaligen Aufnahme und zu einer Zeit, als M51 hinter meinem Haus unerreichbar verschwunden war, entdeckte der deutsche Amateur W. Kloehr eine Supernova vom Typ 2 in M51, die bis 14 mag hell geworden ist. Dieser Typ Supernovae klingt langsam ab, so daß ich die Hoffnung hatte, sie auch Monate später, wenn M51 wieder für mich sichtbar wurde, fotografieren zu können. Die erste mögliche Nacht nach einer langen Schlechtwetterpause wurde genutzt. Unglücklicherweise stand der Vollmond am Himmel. Die Aufnahme ist daher nicht so kontrastreich wie die untenstehenden. Die Supernova SN2005cs war mittlerweile auf 17 mag abgefallen und kaum noch zu erkennen, zumal der Spiralarm durch die zahlreichen Sternhaufen in ihm sowieso stark strukturiert ist. Die Position der Supernova ist durch zwei Striche gekennzeichnet. (Ausschnitt)

Datum: 15.01.06, 01.48h MESZ

Optik: f=1410 mm f/6,0

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 31 min (Einzelbilder: 10 Sekunden)

Kamera: Watec WAT-120N

 

In einer mondlosen Nacht wirkt M51 natürlich ganz anders. Bereits auf dem Monitor sieht man die Spiralstruktur von M 51 heller und deutlicher. Und die Galaxie ist erstaunlich groß. Der Halo um NGC 5195 kommt deutlich heraus. Links von M 51 ist am Bildrand die kleine Galaxie IC 4278 als diffuser ovaler Fleck sichtbar. Besonders nett finde ich immer die anonyme Spiralgalaxie in Kantenlage links oben von NGC 5195 (Ausschnitt)

Datum: 31.03.05, 02.44h MESZ

Optik: f=1245 mm f/5,3

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 30 min (Einzelbilder: 10 Sekunden)

Kamera: Watec WAT-120N

 

Der Halo am oberen Bildrand kommt bei dieser Aufnahme nicht mehr mit auf das Bild. Hier ist eine Aufnahme im Hochformat erforderlich!. Das obere Bild ist ein Komposit unter Einschluß von Bereichen, die weniger als 30 Minuten belichtet wurden. Daraus resultiert in diesen Bereichen (am oberen und unteren Bildrand) ein etwas ungleichmäßigerer Hintergrund. Das untere Bild zeigt den Bereich, der 30 Minuten belichtet wurde. (Ausschnitt)

Datum: 21.02.04, 00.30h MEZ

Optik: f=1480 mm f/6,3

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 30 min (Einzelbilder: 10 Sekunden)

Kamera: Watec WAT-120N

 

Zurück