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Nachdem ich im Vorjahr bereits eine Schwarzweißaufnahme von M 33 gemacht hatte, wuchs der Wunsch, diese Galaxie auch in Farbe abzulichten, damit die zahlreichen Wasserstoff-Emissionsnebel und offenen Sternhaufen als Farbtupfer in den Galaxienarmen erscheinen. Anfang Oktober 2011 gab es einige klare Nächte und sehr gutes Seeing, so daß die Auflösung der Farbaufnahme noch über die der letztjährigen Schwarzweißaufnahme hinaus geht.
Allerdings habe ich mich mit der Farbgebung sehr schwer getan. Bei der reinen Kombination der RGB-Kanäle dominierte der Grünkanal stark, so daß das ganze Bild einen Grünstich hatte. Mit der jetzigen Farbgebung bin ich noch nicht zufrieden, da sie mir doch zu kräftig geworden ist und der Kernbereich immer noch eine Spur zu grün ist.
Datum: 01.10.11, 00:51h MESZ
Optik: f=500 mm f/5,6
Nachführung: TVGuider mit Watec 120N am C5 f/10
Gesamtbelichtungszeit: R=60 min, G=60 min, B=60 min (Einzelbilder: 300 Sekunden)
Kamera: Atik 314L
Filter: RGB, Astronomik Typ IIc
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Der neue kurzbrennweitige Refraktor ist in Verbindung mit der Atik CCD-Kamera 314L wie geschaffen, M 33 in ihrer vollen Größe abzulichten. Trotz der daraus resultierenden geringeren Auflösung im Vergleich zur untenstehenden Farbaufnahme, die mit mehr als der doppelten Brennweite entstand, sind sogar Einzelsterne in M 33 erkennbar. Dabei handelt es sich um sogenannte LBVs, also Leuchtkräftige Blaue Variable. Das sind sehr seltene und massereiche Sterne, die vermutlich ein kurzzeitiges Übergangsstadium im Sternenleben darstellen und deshalb für die Astronomen extrem interessant sind.
Wenn der Mauszeiger aufs Bild bewegt wird, werden einige der Objekte angezeigt. Insgesamt sind 6 Einzelsterne markiert. Einige stehen in Sternhaufen und kommen nicht so deutlich heraus wie die isoliert stehenden Sterne.
Datum: 21.08.10, 03:22h MESZ
Optik: f=500 mm f/5,6
Nachführung: TVGuider mit Watec 120N am C5 f/10
Gesamtbelichtungszeit: 48 min (Einzelbilder: 180 Sekunden)
Kamera: Atik 314L
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M 33 ist die zweitgrößte Galaxie am nördlichen Himmel und Mitglied der lokalen Gruppe. Sie ist deutlich kleiner als unsere Milchstraße oder die Andromedagalaxie M 31. Durch die geringe Kippung der Spiralebene von M 33 gegen die Sichtlinie können wir die Spiralarme, die jungen blauen Sternhaufen und die roten Wasserstoff-Emissionsnebel schön sehen. Sie erscheinen auf Farbaufnahmen als helle, bunte Flecke.
Die nebenstehende Aufnahme ist eigentlich nur ein frühe Testaufnahme gewesen, um zu sehen, wieviel von M 33 auf das Bildfeld paßt und was man auf einer Farbaufnahme sehen könnte. Die Einzelbilder der Farbkanäle und insbesondere auch die für den Luminanzkanal verwendete Schwarzweißaufnahme vom Vortag sind viel zu kurz belichtet.
In der verwendeten Teleskop-Kamera-Konfiguration läßt sich schon der größte Teil von M 33 auf das Bild bekommen. Leider blieben durch Staubflocken im Lichtweg noch einige Details auf der Strecke. Dafür war die ganze Schönheit der majestätischen Spirale bereits auf dem Livebild zu bewundern.
Datum: 05.08.09, 03:42h MESZ
und 06.08.09, 02:19h MESZ
Optik: f=1180 mm f/5,0
Nachführung: TVGuider mit Watec 120N am C5 f/10
Gesamtbelichtungszeit: L=40 min (Einzelbilder: 60 Sekunden), RGB=je 30 min (Einzelbilder: 180 Sekunden)
Kamera: Atik 314L
Filter: RGB, Astronomik Typ IIc
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Die jungen blauen Sternhaufen und die roten Wasserstoff-Emissionsnebel erscheinen beide auf Schwarzweißaufnahmen leider nur als helle Flecke.
Bei dieser Aufnahme kam ersmalig die 0,5x-Shapleylinse zum Einschrauben ins Filtergewinde zum Einsatz. Aus dem Vergleich mit dem obigen Bild habe ich die effektive Brennweite zu 656 mm und das Öffnungsverhältnis zu f/2,8 bestimmt.
In dieser Konfiguration läßt sich der größte Teil von M 33 auf das Bild bekommen, allerdings begrenzt durch eine unschöne Vignettierung. Leider bleiben auch einige Details auf der Strecke. Dafür war die ganze Schönheit der majestätischen Spirale bereits auf dem Livebild zu bewundern.
Datum: 19.12.04, 20:09h MEZ
Optik: f=656 mm f/2,8
Nachführung: keine
Gesamtbelichtungszeit: 30 min (Einzelbilder: 10 Sekunden)
Kamera: Watec WAT 120-N
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