M 33 (Dreiecks-Galaxie)

M 33 ist die zweitgrößte Galaxie am nördlichen Himmel und Mitglied der lokalen Gruppe. Sie ist deutlich kleiner als unsere Milchstraße oder die Andromedagalaxie M 31. Durch die geringe Kippung der Spiralebene von M 33 gegen die Sichtlinie können wir die Spiralarme, die jungen blauen Sternhaufen und die roten Wasserstoff-Emissionsnebel schön sehen. Sie erscheinen auf Farbaufnahmen als helle, bunte Flecke.

Die nebenstehende Aufnahme ist eigentlich nur ein frühe Testaufnahme gewesen, um zu sehen, wieviel von M 33 auf das Bildfeld paßt und was man auf einer Farbaufnahme sehen könnte. Die Einzelbilder der Farbkanäle und insbesondere auch die für den Luminanzkanal verwendete Schwarzweißaufnahme vom Vortag sind viel zu kurz belichtet.

In der verwendeten Teleskop-Kamera-Konfiguration läßt sich schon der größte Teil von M 33 auf das Bild bekommen. Leider blieben durch Staubflocken im Lichtweg noch einige Details auf der Strecke. Dafür war die ganze Schönheit der majestätischen Spirale bereits auf dem Livebild zu bewundern.

Datum: 05.08.09, 03:42h MESZ und 06.08.09, 02:19h MESZ

Optik: f=1180 mm f/5,0

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N am C5 f/10

Gesamtbelichtungszeit: L=40 min (Einzelbilder: 60 Sekunden), RGB=je 30 min (Einzelbilder: 180 Sekunden)

Kamera: Atik 314L

Filter: RGB, Astronomik Typ IIc

 

Die jungen blauen Sternhaufen und die roten Wasserstoff-Emissionsnebel erscheinen beide auf Schwarzweißaufnahmen leider nur als helle Flecke.

Bei dieser Aufnahme kam ersmalig die 0,5x-Shapleylinse zum Einschrauben ins Filtergewinde zum Einsatz. Aus dem Vergleich mit dem obigen Bild habe ich die effektive Brennweite zu 656 mm und das Öffnungsverhältnis zu f/2,8 bestimmt.

In dieser Konfiguration läßt sich der größte Teil von M 33 auf das Bild bekommen, allerdings begrenzt durch eine unschöne Vignettierung. Leider bleiben auch einige Details auf der Strecke. Dafür war die ganze Schönheit der majestätischen Spirale bereits auf dem Livebild zu bewundern.

Datum: 19.12.04, 20:09h MEZ

Optik: f=656 mm f/2,8

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 30 min (Einzelbilder: 10 Sekunden)

Kamera: Watec WAT 120-N

 

Dies ist der Versuch eines Mosaiks. Leider war mir bei den beiden fehlenden Aufnahmen die Korrektionsplatte zugetaut, so daß die Bilder nicht so scharf und kontrastreich waren.

NGC 604 ist links oben gut sichtbar.

Datum: 09.10.04, 01.00h MESZ

Optik: f=1480 mm f/6,3

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 2 x 30 min (Einzelbilder: 10 Sekunden)

Kamera: Watec WAT 120-N

 

Dies war nur ein Versuch, um zu sehen, welchen Ausschnitt von M 33 ich mit meinem Standardaufbau sehen kann. Die Gesamtbelichtungszeit ist mit 15 Minuten in Erwartung der Dämmerung recht kurz gehalten. Um M 33 ganz auf den Chip zu bannen, muß mit maximal etwa halb so langen Brennweiten gearbeitet werden. Die Aufhellung der rechten oberen Ecke beruht auf einer Inhomogenität des Hintergrunds der Watec, der nicht mit dem Dunkelbild abgezogen werden konnte.

Der helle Fleck ungefähr in der 2Uhr-Position vom Kern aus gesehen ist NGC 592, der zweitgrößte Emissionsnebel in M 33. Der größte Emissionsnebel, NGC 604, liegt ungefähr in der 10Uhr30-Position, aber außerhalb des Bilds.

Datum: 15.08.04, 03.53h MESZ

Optik: f=1480 mm f/6,3

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 15 min (Einzelbilder: 10 Sekunden)

Kamera: Watec WAT 120-N

 

Zurück