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PK 164 +31.1 ist ein sehr lichtschwacher, aber dafür ausgedehnter Planetarischer Nebel, der auch nach den Namen seiner Entdecker als Jones-Emberson 1 bekannt ist. Der Nebel leuchtet vor allem im Licht des ionisierten Wasserstoffs, weshalb ich ihn dieses Mal durch einen H-alpha Filter aufgenommen habe, um den Kontrast zu erhöhen. Die Transparenz des Himmels war wieder nicht optimal, so daß eine längere Belichtungszeit der Aufnahme gut getan hätte.
PK 164 +31.1 hat eine weitestgehende punkt- und achsensymmetrische Form. Seine äußere Gestalt erscheint rund, hat aber einen ungleichmäßig dicken Rand, so daß das dunklere Innere einer Acht oder Eieruhr ähnelt. Der Rand ist zudem ungleichmäßig hell. Im Nordosten (auf dem Bild links oben) ist er am dunkelsten. Das gesamte Erscheinungsbild läßt auf eine komplexe Entstehungsgeschichte schließen. Möglicherweise ist der Nebel in Wirklichkeit wie ein Doppelkonus geformt, in den wir schräg hineinblicken. Der Zentralstern ist der einzeln stehende Stern in seiner Mitte. Da es sich um einen Weißen Zwerg mit einer sehr hohen Oberflächentemperatur handelt, leuchtet er besonders im blauen und ultravioletten Licht. Durch den H-alpha Filter ist er kaum zu sehen, war vor allem im Vergleich zur rotgefilterten Aufnahme (s. unten) auffällt. Bei diesem Vergleich fällt auch auf, daß sich im Licht der Wasserstofflinie eine weitere Gasschale vor allem im Nordosten (links oben) andeutet.
PK 164 +31.1 steht mit seiner Position im Sternbild Luchs weitab der Milchstraße und mitten in einer Gegend, die von Galaxien wimmelt. So verwundert es nicht, daß etliche Galaxien, wie die in Kantenlage befindlichen Spiralgalaxien links und rechts vom Planetarischen Nebel, auf dem Bild zu finden sind. Sogar die diffusen Flecke innerhalbd es Rings des Planetarischen Nebels sind Hintergrundgalaxien, die durch die dünnen Gasmassen des Nebels hindurchscheinen.
Datum: 22.02.11, 22:11h MEZ
Optik: f=1180 mm f/5,0
Nachführung: TVGuider mit Watec 120N an C5 f/10
Gesamtbelichtungszeit: 90 min (Einzelbilder: 600 Sekunden)
Kamera: Atik 314L
Filter: 6nm H-alpha von Astronomik
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PK 164 +31.1 ist ein sehr lichtschwacher, aber dafür ausgedehnter Planetarischer Nebel, der auch nach den Namen seiner Entdecker als Jones-Emberson 1 bekannt ist. Der Zentralstern ist der einzeln stehende Stern in seiner Mitte. Der Nebel leuchtet vor allem im Licht des ionisierten Wasserstoffs, weshalb ich ihn durch einen Rotfilter aufgenommen habe, um den Kontrast zu erhöhen. Die Transparenz des Himmels war leider nicht optimal, so daß eine längere Belichtungszeit der Aufnahme gut getan hätte.
PK 164 +31.1 hat eine weitestgehende punkt- und achsensymmetrische Form. Seine äußere Gestalt erscheint rund, hat aber einen ungleichmäßig dicken Rand, so daß das dunklere Innere einer Acht oder Eieruhr ähnelt. Der Rand ist zudem ungleichmäßig hell. Im Nordosten (auf dem Bild links oben) ist er am dunkelsten. Das gesamte Erscheinungsbild läßt auf eine komplexe Entstehungsgeschichte schließen. Möglicherweise ist der Nebel in Wirklichkeit wie ein Doppelkonus geformt, in den wir schräg hineinblicken.
PK 164 +31.1 steht mit seiner Position im Sternbild Luchs weitab der Milchstraße und mitten in einer Gegend, die von Galaxien wimmelt. So verwundert es nicht, daß etliche Galaxien, wie die in Kantenlage befindlichen Spiralgalaxien links und rechts vom Planetarischen Nebel, auf dem Bild zu finden sind. Sogar die diffusen Flecke innerhalbd es Rings des Planetarischen Nebels sind Hintergrundgalaxien, die durch die dünnen Gasmassen des Nebels hindurchscheinen.
Datum: 03.03.10, 20:35h MEZ
Optik: f=1180 mm f/5,0
Nachführung: TVGuider mit Watec 120N an C5 f/10
Gesamtbelichtungszeit: 60 min (Einzelbilder: 300 Sekunden)
Kamera: Atik 314L
Filter: R aus Astronomik IIc RGB-Filtersatz
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