Nebel um Merope und IC 349 im Stier
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Bei den Nebeln um den Stern Merope, einem der hellsten Sterne in den Plejaden (M 45), denkt man ausschließlich an die wohlbekannten faserigen, großflächigen bläulichen Nebelfetzen. Kaum bekannt ist ein winziger, aber extrem heller Reflexionsnebel direkt neben und südlich von Merope: IC 349. Entdeckt wurde dieses Nebelchen vom Astronomen Barnard, weswegen er auch manchmal als Barnards Meropenebel bezeichnet wird. IC 349 ist so hell, daß er schon auf dem Livebild leicht als kleiner heller Fleck unterhalb von Merope zu sehen war. Ich hatte ihn zunächst für einen Artefakt (Reflex) wegen der großen Helligkeit von Merope gehalten, bis ich zwei Tage später ein Bild von Merope und IC 349 mit den entsprechenden Erklärungen von
Rob Gendler erhielt. Auf allen Bilder der Nebel um Merope und den übrigen Plejadensternen, die ich bis dahin gesehen hatte, war IC 349 nicht zu sehen, weil Merope ihn völlig überstrahlte. Hier zeigt sich wieder einmal eine bemerkenswerte Eigenschaft der Watec-Kamera, nämlich daß sie helle Sterne nicht beliebig ausufern läßt, wodurch auch schwache Objekte in ihrer direkten Nachbarschaft noch sichtbar bleiben. Datum: 14.01.07, 20:27h MEZ Optik: f=1410 mm f/6,0 Nachführung: keine Gesamtbelichtungszeit: 29 min (Einzelbilder: 10 Sekunden) Kamera: Watec WAT 120-N
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